Gibt es gesündere Alternativen zum Haushaltszucker?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 24. Februar 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
bei der Herstellung unseres traditionellen Haushaltszuckers bleiben die ursprünglichen Inhaltsstoffe auf der Strecke und inhaltsleere Kalorien übrig. Zudem wird Zucker für die Entstehung von Karies und Übergewicht verantwortlich gemacht. Ein zu hoher Zuckerkonsum soll ebenfalls an der Entstehung von Nieren- und Gallensteinen, an Colitis ulcerosa (die entzündliche Erkrankung des Dickdarms) und Altersdiabetes beteiligt sein. Ob sich der süße Stoff schädlich auswirken kann oder nicht, liegt allerdings nicht wirkllich an ihm selbst, sondern in erster Linie an falschem Verhalten. Wenn Sie Zucker in Maßen verwenden und sich nach dem Genuss die Zähne putzen, kann er Ihnen auch nichts anhaben. Wenn Sie ihn jedoch im Übermaß verputzen, können sich - wie bei anderen Dingen auch - negative Begleiterscheinungen einstellen.
Als Austauschstoff für Zucker werden künstliche Süßstoffe hoch gehandelt. Doch sie sind umstritten. In hohen Dosen erwiesen sich beispielsweise Saccharin und Cyclamat in Tierversuchen als krebserregend. Ernährungswissenschaftler raten deshalb lieber ab. Letztlich machen die Kunst-Süßstoffe dick, auch wenn es zunächst widersinnig klingt: Der süße Geschmack des Süßstoffs regt, genauso wie Zucker, in der Bauchspeicheldrüse die Insulinbildung an. Das Hormon senkt den Blutzuckerspiegel. Es kommt zur Unterzuckerung, worauf der Körper mit einem verstärkten Hungergefühl reagiert. Unter Umständen kann das sogar in Heißhunger-Attacken enden. In der Tierhaltung werden Süßstoffe beispielsweise als Mastmittel eingesetzt.
Doch es gibt eine Reihe von alternativen Süßungsmitteln. Welche für Sie in Frage kommt, hängt vor allem davon ab, was Sie mit dem Süßungsmittel anfangen wollen und welches Ihnen am besten schmeckt.
Erfahren Sie im nächsten Beitrag, unter welchen süßen Alternativen Sie auswählen können.
Blieben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider