Fahnden Sie nach Ihren Schlaffeinden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 14. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
- Ihr Schlafzimmer ist zu warm oder zu kalt. Ideal ist eine Raumtemperatur von etwa 16 bis 18 Grad. Ist es wärmer oder kälter, schlafen Sie schlecht und unruhig.
- Es ist zu laut in Ihrem Schlafzimmer. Sie sollten möglichst nicht zur Straße oder zu einer Seite hinaus schlafen, an der sich Geräuschquellen befinden. Schon ab 40 Dezibel kann der Schlaf beeinträchtigt sein. Das beginnt bereits in Bereichen, die Sie bewusst noch gar nicht wahrnehmen: Tickt oder surrt Ihr Wecker? Gibt es elektrische Geräte auf Stand-by in der Nähe Ihres Bettes?
- Es sollte kein Licht ins Schlafzimmer fallen. Legen Sie Ihr Schlafzimmer, wenn möglich, an die ruhigste und dunkelste Seite Ihrer Wohnung. Wenn das nicht möglich ist und eine Straßenlaterne in Ihr Schlafzimmer scheint, schaffen Sie sich besonders dicke Vorhänge oder Rollos an. Probieren Sie es im Notfall mit einer Schlafbrille.
- Sie brauchen eine richtige Matratze. Eine zu harte oder zu weiche Matratze unterbindet einen erholsamen Schlaf. Auch eine durchgelegene Matratze ist kein gutes Ruhekissen. Lassen Sie sich in einem guten Fachgeschäft beraten - am besten ist eine Latexmatratze mit Sommer- und Winterseite. Vermeiden Sie Federkernmatratzen und metallene Bettgestelle, denn diese leiten unter Umständen Strahlen weiter. Alle zehn Jahre sollten Sie sich eine neue Matratze gönnen.
- Halten Sie Ihr Schlafzimmer aufgeräumt. Unordnung lenkt Sie vom Schlafen ab. Ihr Unterbewusstsein registriert das alles. Bügelbretter, Kisten, Kästen, Hobbyausrüstung und Schreibtisch haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Wenn Sie nicht genügend Platz dafür haben, müssen Sie umso ordentlicher damit in Ihrem Schlafzimmer sein. Übrigens: Achten Sie unbedingt darauf, dass nichts am Boden und auf möglichen Schränken liegt und die Schranktüren zu sind.
- Ihr Bett braucht den richtigen Standort. Es sollte auf jeden Fall mit dem Kopfende zu einer Wand stehen. Und Sie sollten kein Fenster im Rücken haben. Vermeiden Sie Spiegel in der Nähe Ihres Bettes, denn diese lenken Ihren Schlaf ab. Probieren Sie aus, in welche Himmelsrichtung Sie am besten schlafen.
- Verbannen Sie alles Elektrische und Elektronische aus dem Schlafzimmer. Es sollten kein PC, kein Handy und kein Fernsehen in der Nähe Ihres Bettes, sie haben Schlafzimmerverbot! Auch der Radiowecker muss raus. Nehmen Sie stattdessen einen batteriebetriebenen und stellen sie ihn umgedreht in ausreichendem Abstand ans Bett. Stellen Sie Ihr Bett mindestens in 30 Zentimeter Entfernung von der nächsten Steckdose auf.
- Nutzen Sie das Bett ausschließlich zum Schlafen. Essen, lesen, telefonieren, fernsehen und im Internet surfen, sollten Sie in anderen Räumen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Roland Stolz (14.01. 2010 10:21 Uhr):
Hallo, Sie sollten bei Schlafproblemen aber nicht die geopathischen Störlinien vergessen. Was nützt Ihnen alle Nachforschungen, Maßnahmen und Arztbesuche, wenn das nicht abeklärt ist? Mit freundlichen Grüßen Roland Stolz
Antworten - Kommentar von Sylvia Hofmann (14.01. 2010 12:30 Uhr):
zu Ihrem Artikel das Schlafzimmer: Mir hat Fernsehen im Schlafzimmer sehr geholfen, ich wollte das nie, jedoch hilft es mir beim Einschlafen. Wenn ich vom Wohnzimmer erst ins Schlafzimmer laufen muss, bin ich wieder munter. So brauche ich nur auszuschalten und kann einschlafen. Ich lasse es jedoch nicht auf Standby.
Antworten - Kommentar von Kunkel (14.01. 2010 16:13 Uhr):
Das ist ja alles gut schön, nur was mache ich mit dem Kommpressor bei der Schlafapnoe. Der muss in der Nähe stehen. Es gibt keine Akku betriebenen Geräte. Der Markt sollte die mal erfinden.
Antworten - Kommentar von Borowski Steffen (19.03. 2010 13:57 Uhr):
Guten Tag. Ihre Ausführungen zum Thema Bett sind sehr abenteuerlich und nur theoretisch machbar. Vielleicht besuchen Sie mich mal, dann könnten Sie mein Schlafraum umräumen. Antwort erbeten. Viele Grüße, Steffen Borowski
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