Draußen müssen Sie sich vor Zecken schützen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Zeckenbiss
vom 8. Juni 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie draußen in der Natur waren, müssen Sie mit Zecken rechnen. Ich habe mir wiederholt beim Laufen oder Wandern im Wald und auf Wiesen einen dieser lästigen Holzböcke „eingefangen". Davon gehen zwei Gefahren aus: Sie können sich mit der durch Viren ausgelösten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und der bakteriellen Borreliose infizieren.
Zecken gefährden Sie nicht mehr nur im Süden Deutschlands, sondern von der Nordsee bis zum Alpenrand. Dabei warten sie nicht auf besonders warme Temperaturen, sie fühlen sich bereits bei 7 Grad Celsius wohl. Jetzt im Frühsommer und im Herbst ist der Holzbock besonders vital. Bei lang anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen ist er dagegen weniger aktiv, da er eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Zecken leben nicht nur im Wald und auf der Wiese, sie sind überall dort zu Hause, wo die Vegetation niedrig ist. Also auch im Park, im Freibad, im eigenen Garten. Sie lauern im Unterholz, auf Büschen oder auf hohen Gräsern und „besetzen" Mensch und Tier im Vorbeigehen. Wenn Sie vom Wandern oder Outdoorsport kommen, sollten Sie sich systematisch nach Zecken absuchen.