Das stärkt Ihre Nieren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Nieren
vom 25. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
- Ihr Blutdruck muss gut eingestellt sein.
- Eine erhöhte Eiweißausscheidung im Harn sollte gemindert werden.
- Sie sollten unbedingt auf Nikotin verzichten, den dieses lässt die Niere besonders leiden.
- Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum - zweimal pro Woche Fleischgenuss reicht aus. Setzen Sie auf pflanzliches Eiweiß (zum Beispiel aus Kartoffeln, Getreiden und Hülsenfrüchten, kombiniert mit Ei und Milch beziehungsweise Milchprodukten).
- Schränken Sie Ihren Phosphat-Konsum ein, indem Sie auf Cola, Kochkäse, Milchpulver, Kondensmilch und phosphathaltige Zusatzstoffe (E-Nummern) verzichten.
- Machen Sie einen Bogen um zu viel Kochsalz (3 bis 4 g täglich reichen aus), um den Wasserstau im Gewebe nicht zusätzlich zu fördern, achten Sie dabei vor allem auch auf verstecktes Salz - etwa in fertigen Lebensmitteln.
- Sprechen Sie Ihren Schmerzmittelkonsum mit Ihrem Arzt ab, vor allem mit Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac, aber auch mit Acetylsalizylsäure oder Paracetamol sollten Sie vorsichtig sein.
- Heilpflanzentees aus Goldrute, Hauhechel und Birkenblättern unterstützen die Arbeit der Nieren.
- Ihre Nieren brauchen trotz eingeschränkter Funktion ausreichend Flüssigkeit, sie sollten täglich 1 bis 3 l Urin bilden, bevorzugen Sie Quellwasser und mineralarme Wässer.
- Kontrollieren Sie täglich Ihr Gewicht, um die Flüssigkeitsausscheidung im Auge zu behalten (staut sich das Wasser im Gewebe, nehmen Sie kontinuierlich zu).
- Lassen Sie Blutdruck und Blutzuckerwerte regelmäßig vom Arzt kontrollieren.
- Senken Sie hohe Blutfettwerte, denn diese können wahrscheinlich das Fortschreiten der Nierenschädiung vorantreiben.
- Bewegen Sie sich regelmäßig, denn das tut auch Ihrem Nierenstoffwechsel gut.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Viktor Frick (25.05. 2010 09:08 Uhr):
Ebenfalls sehr hilfreich und informierend...
Antworten