Das richtige Essen schützt Sie vor Grauem Star
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 15. September 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
der Graue Star ist im Alter der häufigste Grund für den Verlust der Sehkraft. Er wird - wie viele andere degenerative Augenerkrankungen - durch die so genannten freien Radikale mitverursacht. Das sind jene aggressiven Molekülteilchen, die vor allem nachts im Organismus Zellschäden hervorrufen. Jetzt ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sie auch am Auge ihr Unwesen treiben. Sie verursachen an der Augenlinse Veränderungen, die die normalerweise klare Linse nach und nach milchig trüb werden lassen. In jüngeren Jahren macht der Körper die freien Radikale selbst unschädlich. Doch mit dem Alter gelingt das immer weniger. Auch wenn es die Betroffenen selbst nicht merken, hat bei der Hälfte aller 50- bis 60-Jährigen eine derartige Trübung bereits eingesetzt. Mit zunehmendem Alter ist die Linsentrübung bei fast allen Menschen festzustellen.
Der Katarakt - wie der Graue Star in der Medizin genannt wird - macht sich bei fortschreitender Trübung der Linse dadurch bemerkbar, dass die Sicht verschwommen und unscharf wird. Sie fühlen sich schneller geblendet und oft erscheinen Strahlenkränze um Lichtquellen herum. Tätigkeiten wie Lesen oder Autofahren werden zunehmend erschwert und am Ende unmöglich. Den meisten Menschen kann mit der so genannten Star-Operation geholfen werden. Dennoch ist es natürlich besser, dem Leiden generell vorzubeugen, denn nach der Operation benötigen Sie immer noch eine starke Brille.
Normalerweise schützt sich das Auge selbst durch die so genannten Antioxidanzien, die in der Nahrung stecken. Dazu gehören Vitamin C und E, verschiedene Carotinoide, Zink und Selen. Das Vitamin C beispielsweise ist für das Auge bedeutsam, da es vor allem in der Linse zur Regeneration des dort benötigten Glutathions gebraucht wird. Dieses Peptid ist in der Linse außerordentlich wichtig, um dort entstandenes Wasserstoffperoxyd zu entgiften. Vitamin C kann so die Entwicklung eines Grauen Star verhindern helfen.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie die Antioxidanzien Ihr Auge schützen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Irene Mehlhorn (16.09. 2009 19:49 Uhr):
Hallo, Frau Schneider, die Meinung, dass man nach der Katarakt-OP eine starke Brille benötige, kann ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätigen. Das Gegenteil ist eigentlich der Fall, viele können jetzt auf die Fernbrille verzichten, nur eine Lesebrille wird noch benötigt. Der Operateur entscheidet im Vorfeld, welche Linse am günstigsten ist, und so kann man damit entweder der Brille entkommen oder die neue Linse dem anderen Auge anpassen. So konnte bei mir das zu operierende Auge vorher an das gesunde Auge angeglichen werden - eine deutliche Verbesserung und eine deutlich schwächere Brille.... Mit freundlichen Grüßen Ihre Irene Mehlhorn aus Dresden
Antworten - Kommentar von Teufl Walter (16.09. 2009 20:16 Uhr):
Nach einer Staroperation braucht man keine starke Brille, da eine entsprechende Linse eingesetzt wird. mfg Walter Teufl
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