Burnout: Wer viel schläft, ist besser geschützt
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Burnout-Syndrom
vom 21. Oktober 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Gestörter Schlaf ist die Ursache für das Burnout-Syndrom und nicht der übergroße Stress. Ein Forschungsteam des Karolinska-Instituts in Stockholm untersuchten Menschen, die wegen eines Erschöpfungszustandes seit mindestens drei Monaten nicht mehr arbeiteten. Wie sich herausstellte, schliefen die Betroffenen nachts nur vier oder fünf Stunden. Ihr Tiefschlafanteil war um 40 Prozent geringer als bei gesunden Personen. Die Forscher empfehlen deshalb, gerade in Stressphasen mindestens einen Schlaftag pro Woche, an dem Sie für ausreichend Nachtruhe sorgen und mittags noch ein halbstündiges Nickerchen einlegen.