Auch Medikamente zeigen sich an Ihren Fingernägeln
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Fingernägel
vom 17. November 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Ähnlich wie Haarwurzeln bestehen die Nagelwurzeln aus empfindlichen, wachstumsaktiven Zellen. So können allgemeine Störungen des Wohlbefindens wie fiebrige Erkältungen, Entzündungen oder Infektionskrankheiten das Wachstum Ihrer Nägel beeinflussen. Doch nicht nur Krankheiten, sondern auch einige Medikamente hinterlassen Spuren auf Ihren Nägeln. Dazu gehören Malaria-Mittel, Zytostatika oder Retinoide.
Am häufigsten werden Nägel jedoch durch Pilzerkrankungen geschädigt. Hierbei verfärben sich die Fingernägel. Sie werden bräunlich und brüchig. Auch das teilweise oder gänzliche Abbröckeln eines Nagels ist meist ein untrügliches Zeichen für einen Pilz. Leiden wie die Schuppenflechte oder Handekzeme können zur totalen Ablösung des Nagels führen. Bei der Schuppenflechte werden die Nägel dunkel. Löcherig, krümelig und verfärben sich.
Nicht selten reagieren die Nägel allergisch auf Pflanzen und chemische Haushaltsmittel - zum Beispiel scharfe Haushaltsreiniger. Mechanische Überbeanspruchung kann sich ebenfalls auf die Nägel negativ auswirken - etwa zu langes Tippen auf der PC-Tastatur oder zu fest aufgeklebte künstliche Fingernägel.